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Landschaft zuerst

 

 

Realistisch / vorbildgerecht

Vom Plan zur realistischen Landschaft.

Ein klarer Weg für alle, die ein neues Projekt beginnen oder ihre Landschaftsgestaltung auf ein neues Niveau bringen möchten.

Zwei Einstiege, ein Ziel

Wo stehst du heute?

Ein neues Projekt und der Wunsch nach mehr Realismus folgen denselben gestalterischen Entscheidungen – in unterschiedlicher Tiefe.

Ich beginne neu

Aus einer Idee wird ein belastbarer Plan.

Motiv, Jahreszeit, Blickführung und Bauabfolge werden geklärt, bevor die ersten Flächen entstehen.

Projektstart vorbereiten

Ich möchte besser werden

Aus Material wird eine realistische Landschaft.

Boden, Vegetation, Übergänge und Farbstimmung greifen sichtbar ineinander – mit mehr Tiefe und weniger Wiederholung.

Realismus vertiefen

Die Landschaft-zuerst-Methode

Produkte lösen Aufgaben. Die Methode verbindet sie.

Von der Szenenidee über Gelände und Boden bis zu Vegetation, Gebäuden, Figuren und Fahrzeugen geben sechs Schritte Orientierung.

  1. 01

    Szene definieren

    Ort, Epoche, Nutzung und Jahreszeit geben der Landschaft eine Richtung.

  2. 02

    Raum komponieren

    Blickachsen, Ruheflächen und Schwerpunkte ordnen die spätere Wirkung.

  3. 03

    Gelände formen

    Höhen, Einschnitte und Wasserläufe schaffen eine realistische Topografie.

  4. 04

    Boden aufbauen

    Farbe, Fels und Textur erklären, was an einem Ort wachsen kann.

  5. 05

    Vegetation schichten

    Höhen, Dichten und Farben erzeugen Tiefe und eine lesbare Jahreszeit.

  6. 06

    Szene verbinden und beleben

    Wege, Gebäude, Figuren und Fahrzeuge werden zu einem vorbildgerechten Ort mit Handlung.

Was den Unterschied macht

Realismus beginnt mit Entscheidungen.

01

Landschaft lesen

Vorbild, Ort, Nutzung und Jahreszeit verstehen.

02

Räume komponieren

Blickfang, Ruheflächen und Wege bewusst ordnen.

03

In Schichten bauen

Gelände, Boden und Bewuchs logisch aufeinander aufbauen.

04

Übergänge gestalten

Kanten, Materialien und Farben zu einem Ganzen verbinden.

Kompetenz, die sich ergänzt

Eine gemeinsame Sprache für Landschaft.

Scape Supplies schafft das Materialsystem. Martin Welberg steht für Schichtung und natürliche Oberflächen. Lars op’t Hof für Komposition und Landschaft als Ganzes. Juweela ergänzt die gebaute Welt. Schrumpfmich, Figuren und Fahrzeuge machen daraus einen belebten, erzählenden Ort.

Gebäude für vorbildgerechte Szenen entdecken
Scape SuppliesMartin WelbergLars op’t HofJuweelaSchrumpfmichFiguren & Fahrzeuge

 

Aktuelles Showroom-Projekt

Ein neues Diorama entsteht.

Ferdi baut für unseren Showroom ein neues H0-Diorama. Die Bildserie begleitet den Aufbau vom vorbereiteten Gleisbett über die Geländehaut und den Schotter bis zur ersten Stellprobe des großen Industriegebäudes.

Aktueller Baufortschritt · August 2026

01

Gleis und Grundform

Die Trasse gibt der Landschaft ihre Richtung.

Bevor die Oberfläche geschlossen wird, werden Gleisverlauf, Höhen und die Übergänge der späteren Geländeformen sauber festgelegt.

Vorbereitete Gleistrasse auf dem Rohbau des neuen Showroom-Dioramas
Der Gleisverlauf bildet die feste Orientierung für alle weiteren Formen.
Nahaufnahme von Gleis, Schotterbett und vorbereiteten Geländeprofilen
Profile und Höhen werden unmittelbar am Gleis kontrolliert.
Gleisabschnitt mit Stäben zur Vorbereitung der Geländehaut
Die Hilfsstäbe sichern Verlauf und Form der nächsten Arbeitsschritte.
Gesamtansicht der langen Gleistrasse auf dem Dioramen-Unterbau
In der Übersicht werden Proportion, Ruheflächen und Gebäudestandort sichtbar.
02

Geländehaut mit Scape Supplies

MIFOSHELL verbindet die Grundformen.

Die flexible Geländehaut folgt den vorbereiteten Höhen und schließt die Flächen zu einer stabilen, zusammenhängenden Landschaft.

Scape Supplies MIFOSHELL wird über die vorbereitete Geländeform gelegt
Das Material wird zugeschnitten und zunächst lose an die Form angepasst.
Ferdi formt MIFOSHELL mit den Fingern auf dem Diorama
Mit den Fingern entsteht ein weicher, natürlicher Übergang zum Gleis.
Detailaufnahme beim Formen der MIFOSHELL-Geländehaut
Kanten und Mulden lassen sich direkt in der Fläche ausarbeiten.
Geformte MIFOSHELL-Geländehaut neben dem Gleis
Die geschlossene Haut schafft die belastbare Basis für Boden und Vegetation.
03

Gleiszone und Schotter

Der Schotter wird zur gestalteten Übergangszone.

MBZ Marmor-Schotter in Schwarz wird verteilt, mit dem Pinsel ausgerichtet und bis an die angrenzenden Flächen vorbildgerecht eingebunden.

Schwarzer MBZ-Schotter wird mit einem Pinsel zwischen den Schwellen verteilt
Der Pinsel verteilt den Schotter kontrolliert zwischen und neben den Schwellen.
Packung MBZ Schotter Marmor schwarz in der Körnung 0,5 bis 1,0 Millimeter
Verwendet wird MBZ Marmor-Schotter, schwarz, 0,5–1,0 mm, Art.-Nr. 59502.
Detailaufnahme beim Einschottern des Gleises mit einem weichen Pinsel
Die saubere Verteilung hält Schwellen und Schienenprofile sichtbar.
04

Straße, Pflaster und Gebäude

Die gebaute Welt findet ihren Platz.

Pflasterflächen, Modellbauspachtel und das große Industriegebäude verbinden Verkehrsweg, Gleis und Gelände zu einer klar lesbaren Szene.

Eingesetzte Pflasterflächen werden mit weißem Modellbauspachtel eingebunden
Die Pflasterelemente werden in die vorbereiteten Straßenflächen eingesetzt.
Bergswerk Modellbauspachtel neben zugeschnittenen Pflasterplatten
Bergswerk Modellbauspachtel gleicht Flächen und Übergänge aus.
Vorbereitete Straßenflächen auf beiden Seiten des Modellbahngleises
Beide Straßenseiten werden in Höhe und Richtung aufeinander abgestimmt.
Gesamtansicht des Showroom-Dioramas mit Gleis und vorbereiteten Straßenflächen
Der Arbeitsstand zeigt bereits die räumliche Gliederung der späteren Szene.
Stellprobe eines großen Industriegebäudes unmittelbar neben dem Gleis
Die Stellprobe prüft Maßstab, Abstand und Wirkung des Industriegebäudes.

Wie es weitergeht: In den nächsten Bauphasen werden Übergänge, Boden, Vegetation und Details das Gebäude dauerhaft in der Landschaft verankern.

Gebäude für eigene Szenen entdecken

Scape Supplies · Gelände und Fels

MIFOSHAPE: formen, strukturieren, weitergestalten.

MIFOSHAPE ist eine leichte, feinkörnige Modelliermischung für Gelände, Felsen und detaillierte Oberflächen. Das Material lässt sich nach dem Anmischen in Ruhe auftragen und formen – ideal über einer stabilen Grundform, beispielsweise aus MIFOSHELL.

1,5 kgGebinde für Gelände- und Felsarbeiten
ca. 30 Min.Zeit zum Auftragen und Modellieren
3 : 1gängiger Richtwert für Pulver zu Wasser
  1. 01

    Anmischen

    Pulver und Wasser portionsweise verbinden; 3 : 1 dient als bewährter Ausgangspunkt.

  2. 02

    Auftragen

    Die Mischung auf die vorbereitete Grundform geben und Höhen sowie Übergänge anlegen.

  3. 03

    Strukturieren

    Bruchkanten, Schichten und Vertiefungen innerhalb der Arbeitszeit gezielt herausarbeiten.

  4. 04

    Ausarbeiten

    Nach vollständiger Trocknung Farbe, Pigmente, Erde und Vegetation in mehreren Schichten ergänzen.

 

Juweela Flexyway · bewusst veränderbar

Eine Pflasterstraße darf Spuren tragen.

Bei Flexyway sitzen einzelne Keramiksteine auf einem dünnen, flexiblen Träger. Segmente lassen sich in den Fugen schneiden, dem Untergrund anpassen und gezielt verändern. Herausgenommene Steine, abgesackte Bereiche, Reparaturstellen und farbliche Nuancen machen aus einer gleichmäßigen Fläche einen benutzten Verkehrsweg.

01

Anpassen

Die flexible Trägerfolie folgt Kurven, Spurrillen und leichten Unebenheiten.

02

Verändern

Einzelne Steine können für Schäden oder Reparaturstellen gezielt entnommen werden.

03

Verbinden

Farbe, Erdmaterial und Streu lösen harte Übergänge zur vorhandenen Straße auf.

04

Beleben

Schrumpfmich-Arbeiter und ein Baufahrzeug erzählen unmittelbar, was hier geschieht.

Bearbeitung Schritt für Schritt

Aus einer intakten Fläche wird eine vorbildgerechte Baustelle.

Ein Bereich der Juweela-Flexyway-Pflasterstraße wird mit einem Spachtel geöffnet
01Schadstelle öffnenSteine und Oberfläche werden nur dort entfernt, wo die Reparatur entstehen soll.
Braunes Erd- und Spachtelmaterial wird in eine geöffnete Flexyway-Fläche eingearbeitet
02Untergrund anlegenEine erdige Masse füllt die Öffnung und schafft unterschiedliche Höhen.
Die bearbeitete Flexyway-Pflasterstraße wird mit einem Pinsel farblich verbunden
03Farbe verbindenDunkle und erdige Töne nehmen der Reparaturstelle die harte Kante.
Feines Streumaterial wird auf die bearbeitete Flexyway-Straße aufgebracht
04Körnung ergänzenFeines Material bildet Staub, Abrieb und eine unregelmäßige Oberfläche.
Feines Material wird auf der Flexyway-Pflasterstraße mit Kleber fixiert
05Spuren fixierenDie eingebrachten Schichten werden kontrolliert gebunden.
Schrumpfmich-Bauarbeiter werden auf der bearbeiteten Pflasterstraße positioniert
06Handlung einsetzenDie Schrumpfmich-Figuren erklären aus der Reparaturfläche eine Baustelle.
Gesamtansicht einer Pflasterstraßen-Baustelle mit Schrumpfmich-Figuren und gelbem Radlader
07Fahrzeug ergänzenDer Radlader setzt Richtung, Maßstab und einen klaren Arbeitsschwerpunkt.
Mehrere Schrumpfmich-Bauarbeiter arbeiten an einer beschädigten Pflasterstraße
08Arbeit lesbar machenWerkzeuge, Körperhaltung und Abstände bilden eine zusammenhängende Gruppe.
Fertige Flexyway-Baustellenszene mit Arbeitern, Reparaturstelle und Radlader
09Szene abschließenPflaster, Schmutz, Arbeiter und Fahrzeug erzählen eine gemeinsame Geschichte.

Lars op’t Hof · Martin Welberg · Scape Supplies

Fertige Matten werden Teil der Landschaft.

Die Matte von Lars op’t Hof liefert bereits Farbe, Dichte und feine Vegetationsschichten. Entscheidend bleibt die Anpassung an die konkrete Fläche: mit einer Schablone übertragen, knapp zuschneiden, mit MIFOTACK verkleben und anschließend die Ränder auflösen. Büsche von Martin Welberg ergänzen Höhe und natürliche Unregelmäßigkeit.

Matte: Lars op’t Hof · Büsche: Martin Welberg · Verklebung: MIFOTACK

Vom Zuschnitt zum Übergang

Die sichtbare Kante verschwindet in mehreren kleinen Schritten.

Die Kontur einer Landschaftsfläche wird auf einer Papierschablone angezeichnet
01Kontur übertragenDie Gleiskante dient als feste Bezugslinie für die spätere Matte.
Eine zugeschnittene Papierschablone wird neben dem Gleis eingepasst
02Schablone prüfenKurven, Anlagenkante und Bahnübergang werden vor dem Zuschnitt kontrolliert.
Eine blühende Landschaftsmatte von Lars op’t Hof wird nach Schablone zugeschnitten
03Matte zuschneidenDie Schablone schützt das wertvolle Material vor unnötigen Korrekturen.
MIFOTACK wird mit einem Pinsel auf die vorbereitete Fläche aufgetragen
04MIFOTACK auftragenDer Kleber wird gleichmäßig bis an die Ränder der vorbereiteten Fläche verteilt.
Der Rand einer Lars-op’t-Hof-Landschaftsmatte wird mit einer Pinzette am Gleis angepasst
05Rand modellierenMit der Pinzette wird die Vegetationskante unregelmäßig und weich ausgearbeitet.
Eingepasste grüne Landschaftsmatte mit gelben Blüten neben mehreren Gleisen
06Fläche setzenFarbe und Dichte der Matte schaffen sofort eine klare Jahreszeit.
Martin-Welberg-Büsche werden mit einer Pinzette zwischen Landschaftsmatte und Gleis gesetzt
07Büsche ergänzenMartin-Welberg-Elemente staffeln die Höhe und lösen den Mattenrand weiter auf.
Mehrschichtige Büsche von Martin Welberg neben einer fertig gestalteten Gleislandschaft
08Schichten variierenMehrschichtige Büsche bringen feinere Farbstufen und unterschiedliche Wuchshöhen ein.
Fertiger Übergang von Schotter und Boden zu Vegetation vor einem Backsteingebäude
09Übergang abschließenEinzelne Büsche, offene Bodenstellen und Schotter verbinden Matte, Gleis und Gebäude.

 

Ferdis Arbeiten

Von der Grundform zur vorbildgerechten Szene.

Ferdis Diorama zeigt, wie aus klarer Geländelogik, natürlichen Schichten und bewusster Komposition eine Landschaft mit Tiefe entsteht.

Scape Supplies · Martin Welberg · Lars op’t Hof

Ferdi baut die Grundform eines Modellbahndioramas aus Hartschaum auf
01

Grundform aufbauen

Hartschaum, Höhen und Mauern legen die räumliche Logik fest.

Ferdi modelliert die Geländehaut mit Material von Scape Supplies
02

Geländehaut formen

Scape-Supplies-Material verbindet die Formen zu einer belastbaren Landschaft.

Ein Busch wird mit einer Pinzette in die Modelllandschaft eingesetzt
03

Vegetation setzen

Gräser, Büsche und Freiflächen werden in natürlichen Gruppen aufgebaut.

Ferdi arbeitet Pigmente mit einem Pinsel am Gleis ein
04

Spuren einarbeiten

Pigmente und Farbschichten verbinden Gleis, Boden und Vegetation.

 

Vom Vorbild zum Modell

Die Natur zeigt, wie Landschaft zusammenhängt.

Vorbildfotos liefern keine Schablone, sondern Entscheidungen: Wie folgt das Gleis dem Gelände? Wo endet Bewuchs? Welche Flächen bleiben ruhig? Acht Aufnahmen zeigen typische Beziehungen zwischen Bahn, Topografie, Vegetation, Wegen und gebauter Umgebung.

Vorbildaufnahme einer Nebenbahn am feuchten Waldrand mit Wirtschaftsweg und dichter Vegetation
Nebenbahn im NebelGeländeeinschnitt, Wirtschaftsweg und unterschiedlich dichter Bewuchs erzeugen Tiefe.
Vorbildaufnahme eines Reisezuges in einem weiten Gleisbogen durch eine Berglandschaft
Bahn in der BerglandschaftDer Streckenverlauf folgt der Topografie und verbindet Vordergrund, Hang und Horizont.
Vorbildaufnahme eines Güterzuges auf einer Strecke durch offene Wiesen und Feldflur
Strecke und FeldflurGroße Ruheflächen geben Bahn und Landschaft Maßstab – nicht jeder Bereich braucht Details.
Vorbildaufnahme einer Diesellokomotive zwischen mehreren Gleisen in einem Bahnhof
Gleisfeld und BahnhofSchotterfarben, Gleisabstände, Signale und Randbewuchs zeigen die Nutzung des Ortes.
Vorbildaufnahme eines Güterzuges unter Weinbergen, Felsflächen und gestaffelten Böschungen
Weinberg und FelsFels, Böschung und Weinberg staffeln die Höhe und führen den Blick entlang der Strecke.
Vorbildaufnahme einer Dampflokomotive an einem Bahnübergang mit Graben und hoher Vegetation
Bahnübergang und GrabenGleis, Weg, Signale, Entwässerung und Vegetation bilden eine zusammenhängende Übergangszone.
Vorbildaufnahme einer Rangierlok zwischen Gleisen und Industrieanlagen im Hafen
Hafen und IndustrieNutzflächen, Gebäude, Gleise und Fahrzeuge erklären Funktion und Geschichte des Ortes.
Vorbildaufnahme einer kleinen Dampflokomotive auf einer Brücke einer Nebenbahn
Brücke und NebenbahnBauwerk, Einschnitt und Bewuchs werden über Geländeformen und sichtbare Übergänge verbunden.

Die vollständige Landschaft

Ein vorbildgerechter Ort zeigt, was dort geschieht.

Gelände und Vegetation schaffen den Raum. Gebäude, Figuren und Fahrzeuge erklären Maßstab, Nutzung, Epoche und Handlung.

01

Gebäude & Oberflächen

Die gebaute Welt gehört in das Gelände.

Mauern, Wege und Gebäude werden über Farbe, Sockel, Patina und Bewuchs mit der Landschaft verbunden.

02

Figuren von Schrumpfmich

Menschen geben Maßstab und Handlung.

Figuren werden aus Ort, Tätigkeit, Blickrichtung und einer konkreten kleinen Geschichte abgeleitet.

03

Fahrzeuge

Bewegung erklärt Nutzung und Epoche.

Straßen- und Schienenfahrzeuge machen Zeit, Funktion und Bewegungsrichtung unmittelbar lesbar.

 

Neues Projekt starten

Der erste Schritt schafft Klarheit.

Motiv, Raum und Reihenfolge brauchen früh eine Richtung. Die konkrete Produktauswahl darf sich anschließend entwickeln.

  1. Ort und Geschichte

    Welche Landschaft entsteht – und warum gibt es Bahn, Weg, Wasser oder Gebäude genau dort?

  2. Maßstab und Fläche

    Welche Wirkung ist auf dem vorhandenen Raum realistisch erreichbar?

  3. Epoche und Jahreszeit

    Ein klares Zeit- und Farbfenster verhindert eine beliebige Materialmischung.

  4. Blickführung

    Wo beginnt der Blick, wo bleibt er hängen und welche Flächen dürfen ruhig bleiben?

  5. Geländelogik

    Höhen, Senken, Wasserlauf und Verkehrswege werden als System gedacht.

  6. Bauabfolge

    Ein sinnvoller Ablauf reduziert Korrekturen und schützt fertige Bereiche.

  7. Materialgruppen

    Zuerst werden Funktionen gewählt: formen, färben, begrünen, bauen, verbinden und beleben.

Realismus verbessern

Von der Fläche zur Landschaft.

Entscheidend sind Beziehung, Maß, Rhythmus, Übergang und ein konsequentes Farbklima.

01

Wiederholung auflösen

Ähnliche Abstände, Höhen und Farben durch Gruppen und Freiflächen ersetzen.

02

Boden sichtbar machen

Bewuchs aus unterschiedlichen Untergründen entwickeln.

03

Höhen staffeln

Vom Bodendecker bis zum Baum eine räumliche Hierarchie aufbauen.

04

Kanten verschwinden lassen

Matten, Schotter, Wege und Bauwerke mit Zwischenzonen verbinden.

05

Farbklima führen

Verwandte Farbtöne über die gesamte Szene verteilen.

06

Ruhe zulassen

Leerräume geben Blickfang und Landschaft erst Wirkung.

07

Handlung konzentrieren

Figuren und Fahrzeuge in wenigen lesbaren Gruppen einsetzen.

Wissen

Inhalte, aus denen Können entsteht.

Jeder Beitrag beantwortet eine konkrete Entscheidung oder verbindet mehrere Schritte zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

01

Vorbildfotos lesen

Geländeformen, Vegetationszonen und Farbverhältnisse ableiten.

02

Jahreszeit führen

Farben über Boden, Gras, Büsche, Bäume und Bauwerke konsequent führen.

03

Vegetation vom Boden denken

Untergrund, Feuchte und Nutzung bestimmen den späteren Bewuchs.

04

Das Gleis einbetten

Schotter, Randwege, Vegetation und Verschmutzung zu einer Zone verbinden.

05

Gebäude verankern

Sockel, Wege, Schmutz und Vegetation machen das Bauwerk zum Teil der Szene.

06

Figuren einsetzen

Schrumpfmich-Figuren aus Tätigkeit, Blickrichtung und Geschichte ableiten.

Nächster Schritt

Beginne mit den richtigen Fragen.

Der Projektstart führt durch die Entscheidungen, die vor Gelände, Farbe und Vegetation Klarheit schaffen.

Zum Projektstart