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Fels und Gelände modellieren

Landschaftsbau · Anleitung

Struktur und Farbe sind zwei getrennte Probleme – und das zweite löst ein trockener Pinsel in zehn Minuten. Vom Pulver bis zur Probe neben echtem Gras.

✓  Erst die Gesteinsart, dann das Werkzeug ✓  Schichten und brechen statt schnitzen ✓  Der Pinselstrich, der Tiefe erzeugt
Aufbaustufe Zeit: ein Abend Arbeit, dazu mehrere Tage Trocknung Material: vier Positionen Verarbeitungszeit der Masse: rund 30 Minuten

Die drei Sätze, wenn du’s eilig hast

Entscheide zuerst, welches Gestein du baust – Säulen und Schichten entstehen auf ganz verschiedene Weise. Baue dann in zwei Schichten: MIFOSHELL als tragfähige Basis, MIFOSHAPE darüber, und drücke die Felsstruktur mit dem Spachtel ein, solange die Masse weich ist. Die Wirkung entsteht am Ende nicht durch den Grundton, sondern durch Drybrush: einen fast trockenen Pinsel, der nur die Kanten aufhellt.

Warum Fels als schwierig gilt

Weil zwei Dinge gleichzeitig schiefgehen können und man sie nicht auseinanderhält. Das eine ist die Form: Ein Stück Hartschaum, in das man mit dem Messer hineinschneidet, bekommt Kerben – und Kerben sehen aus wie Kerben, nicht wie Gestein. Das andere ist die Farbe: Ein gleichmäßig grau gestrichener Fels bleibt eine graue Fläche, egal wie gut die Form ist.

Beide Probleme haben eine einfache Lösung, und beide Lösungen sind unspektakulär. Die Form entsteht, indem man dem Material folgt statt es zu bezwingen. Die Farbe entsteht durch einen Pinsel, aus dem man die Farbe vorher fast vollständig wieder herausgewischt hat.

Erst die Gesteinsart

Das ist die Entscheidung, die man vor dem Anmischen fällt, weil sie die ganze Arbeitsweise bestimmt. Wir haben in der Werkstatt zwei Musterstücke gebaut, die die beiden Grundfälle zeigen.

Gestein Wie es entsteht Woran man es erkennt
Säulen
Basalttyp
Senkrechte Einzelkörper unterschiedlicher Höhe, dicht an dicht. Wird von unten nach oben aufgebaut, jede Säule einzeln gesetzt und oben unterschiedlich abgebrochen. Die Fugen laufen senkrecht durch, die Oberkante ist eine Treppe aus verschiedenen Höhen.
Schichten
Sedimenttyp
Waagerechte Lagen, die übereinanderliegen und an den Rändern ausbrechen. Wird in Lagen aufgetragen, jede Lage etwas versetzt, dann die Kanten gebrochen. Die Fugen laufen waagerecht, einzelne Platten stehen vor, darunter liegt Schutt.

Was man nicht tun sollte: beides mischen. Ein Fels, in dem senkrechte und waagerechte Fugen gleich stark auftreten, hat keine geologische Entsprechung, und man sieht das sofort, ohne es benennen zu können.

Musterstück mit modellierten Basaltsäulen
Musterstück Basaltsäulen – so sieht die Masse nach dem Trockenmalen aus.
Musterstück mit waagerechter Schichtung im Gestein
Musterstück Schichtgestein: dieselbe Masse, andere Werkzeugführung.

Der Regelweg in sechs Schritten

So bauen wir Fels, wenn er zur Anlage gehört: zwei Schichten, die zusammenarbeiten, und der Spachtel als eigentliches Werkzeug. Die Arbeit teilt sich auf zwei Abende – Form am ersten, Farbe nach dem Aushärten.

SCHRITT 1

Grundform aufbauen

Die grobe Form entsteht aus dem, was ohnehin da ist: Styrodur, Reste von Dämmplatten, Holz, notfalls zerknülltes Papier. Sie muss nur die Silhouette und die Größenordnung stimmen lassen – die Oberfläche kommt später.

Lieber etwas kleiner als gedacht. Fels wirkt im Modell schnell zu groß, weil die Vergleichsmaßstäbe fehlen.

SCHRITT 2

MIFOSHELL als tragfähige Basisschicht

Der MIFOSHELL Modellierverband ist ein gipsgetränktes Gewebe: in handliche Streifen schneiden, mit Wasser aktivieren, überlappend auflegen. Daraus entsteht in wenigen Minuten eine zusammenhängende, formstabile Haut über der Grundform.

Diese Schicht ist mehr als Stabilität: Sie ist die Verbindung, an der die Deckschicht später sicher haftet. Wer MIFOSHAPE direkt auf glattes Styrodur zieht, arbeitet ohne diesen Verbund – das ist der Punkt, an dem später Platten abplatzen.

Arbeitsfläche gegen Gipsspritzer abdecken. Die Rolle hat 20 × 600 cm, das reicht auch für große Flächen.

SCHRITT 3

MIFOSHAPE anmischen

Ausgangspunkt nach Herstellerangabe: drei Teile Pulver auf einen Teil Wasser, gründlich und klumpenfrei. Mehr Wasser gibt eine streichfähige Masse für Flächen, weniger eine standfeste für Vorsprünge und Kanten.

Nur so viel ansetzen, wie in einer halben Stunde verarbeitet wird – die Verarbeitungszeit liegt bei rund 30 Minuten. Ein flexibler Becher spart das Auskratzen: angetrocknete Reste lassen sich herausdrücken.

Beutel MIFOSHAPE neben einem fertigen Felsmusterstück
Der MIFOSHAPE-Beutel neben einem Musterstück – aus diesem Pulver wird die Masse angemischt.

SCHRITT 4

Auftragen und mit dem Spachtel modellieren

Die Masse wird auf den Untergrund aufgetragen – auf MIFOSHELL, Styrodur oder Holz – und dann mit dem Spachtel geformt, solange sie weich ist. Die Felsstruktur wird eingedrückt: Kanten aufstellen, Fugen einziehen, Schichten oder Säulen anlegen, Aussparungen und Vertiefungen hineindrücken.

Hier entscheidet sich alles. Der Spachtel wird nicht wie ein Messer geführt, sondern gesetzt und gekippt: aufsetzen, abheben, verschieben. So entstehen unregelmäßige Kanten statt gleichmäßiger Kerben – und dieser Unterschied ist der ganze Beitrag.

Nicht glätten. Jede Unregelmäßigkeit, die jetzt stehenbleibt, ist später eine Kante, die Licht fängt. Und: die gewählte Gesteinsart durchhalten, nicht mischen.

SCHRITT 5

Aushärten lassen – wirklich

Die Masse beginnt in den ersten etwa zwei Stunden abzubinden, die vollständige Trocknung dauert je nach Schichtstärke und Wassermenge mehrere Tage. Die Oberfläche ist lange vorher trocken und täuscht. Wer zu früh bemalt, schließt Feuchtigkeit ein; die Farbe reagiert dann fleckig und hält schlecht.

Warm und luftig stellen, nicht in die Sonne. Ein Stück, das an der Kante noch kühl wirkt, ist innen noch feucht.

SCHRITT 6

Dunkel grundieren – gegen jeden Instinkt

Der Grundton ist dunkler als der Fels werden soll: ein mattes, gedämpftes Grau-Braun oder Grau-Grün, satt aufgetragen bis in jede Fuge. Das fühlt sich falsch an, weil das Stück danach schlechter aussieht als vorher. Es ist aber die Voraussetzung für den nächsten Schritt: Aufhellen kann man nur, was vorher dunkel war.

Wichtig ist nur, dass die Farbe matt ist und in die Vertiefungen läuft. Reines Schwarz vermeiden – es existiert im Vorbild nicht.

Und dann der Pinsel, der alles macht

Ab hier ist es gleich, wie die Form entstanden ist. Dieser Schritt entscheidet, ob aus einem grauen Klotz Fels wird.

DRYBRUSH | UNTERGRUND 

Farbe aufnehmen, fast alles wieder auswischen

Ein flacher Pinsel wird in eine helle, matte Farbe getaucht und dann auf einem Tuch fast vollständig wieder ausgewischt. Erst wenn er kaum noch Farbe abgibt, geht er über den Fels – flach, quer zur Struktur, mit leichtem Druck. Die Farbe bleibt nur auf den erhabenen Kanten liegen. Die Fugen bleiben dunkel.

In unserem Beispiel verwenden wir für den Untergrund von AK Interactive AK8020 Wüstensand. In der Bildfolge sieht man, was passiert: nach dem ersten Durchgang ahnt man die Struktur, nach dem zweiten tritt sie hervor, nach dem dritten wirkt das Stück deutlich "sandig" – ohne dass sich an der Form etwas geändert hätte.

Das altern der Felsen per Drybrush zeigen wir auch zu einem späteren Zeitpunkt.

Flacher Pinsel setzt trocken abgestreifte Farbe auf die Geländefläche
Geländefläche nach dem zweiten trockenen Farbdurchgang
Geländefläche nach dem dritten trockenen Farbdurchgang

ZUM SCHLUSS

Bewuchs in die Fugen, nicht auf die Fläche

Pflanzen wachsen dort, wo Wasser und Erde stehenbleiben: in Fugen, auf Vorsprüngen, am Fuß im Schutt. Auf einer senkrechten, glatten Felswand wächst nichts. Einzelne Büschel in Gruppen setzen und große Bereiche bewusst nackt lassen – der Kontrast zwischen kahlem Stein und Bewuchs macht beides glaubwürdig.

Sparsamer sein, als es sich richtig anfühlt. Ein zugewachsener Fels ist kein Fels mehr.

Felspartie mit Bewuchs in den Fugen
Bewuchs in den Fugen: Pflanzen wachsen dort, wo Wasser stehen bleibt.

DIE PROBE

Raus damit, neben echtes Gras

Wir haben die fertigen Stücke nach draußen getragen und in echtes Gras gelegt. Das ist die unbestechlichste Prüfung, die es gibt: In Tageslicht und neben echter Vegetation fällt jeder zu warme Farbton und jede zu regelmäßige Struktur auf. Es kostet nichts und dauert zwei Minuten.

Wer die Bilder ansieht: Der Sockel ist noch nackter Hartschaum. Das Stück war nicht fertig – der Fels war es.

Felspartie im Gelände, flache Perspektive
Die Felspartie im Gras, flach fotografiert – die Perspektive, die der Betrachter später hat.
Felspartie im Gelände, zweite Perspektive
Dieselbe Szene aus zweiter Perspektive.

Aus unserer Werkstatt · ehrlich gesagt

Was auf unseren Bildern zu sehen ist – und warum es nicht der Regelweg ist

Die beiden Musterstücke oben sind nicht so entstanden, wie es diese Anleitung beschreibt. Ferdi hat dafür einen anderen Weg gewählt: MIFOSHAPE auf Frischhaltefolie aufgetragen, vollständig durchtrocknen lassen und die harte Masse dann in Platten und Bruchstücke gebrochen – aus denen die Felsschicht anschließend zusammengesetzt wurde.

Das ergibt sehr schöne, scharfkantige Bruchflächen und eignet sich für Musterstücke und einzelne Schaustellen. Als Regelweg empfehlen wir es aber nicht: Man arbeitet ohne den Verbund zum Untergrund, muss jedes Stück einzeln ansetzen und verkleben, und die Fugen zwischen den Platten wollen hinterher gefüllt werden.

Der Weg, den wir empfehlen, steht oben in den Schritten 1 bis 6: MIFOSHELL als Basis, MIFOSHAPE darüber, mit dem Spachtel modellieren, aushärten, bemalen. Wir zeigen die Musterstücke trotzdem, weil sie die zwei Gesteinsarten so deutlich machen wie kaum ein Anlagenfoto – und weil ein Beitrag, der verschweigt, wie seine Bilder entstanden sind, nichts wert ist.

Grundlagen · Was heißt Drybrush – und warum funktioniert es?

Drybrush heißt wörtlich „trockener Pinsel\". Man nimmt helle Farbe auf und wischt sie fast vollständig wieder ab, bis der Pinsel nur noch ganz wenig abgibt. Zieht man ihn dann flach über eine strukturierte Oberfläche, erreicht er nur die höchsten Punkte.

Warum das wirkt: In der Natur ist die Beleuchtung ungleich. Kanten, die nach oben zeigen, bekommen Licht; Fugen liegen im Schatten. Drybrush malt genau diese Verteilung nach – deshalb entsteht Tiefe, obwohl nichts prägt oder schneidet.

Das Gegenstück ist der Wash: stark verdünnte dunkle Farbe, die von selbst in die Vertiefungen läuft und dort stehenbleibt. Wash macht Schatten, Drybrush macht Licht. Mit diesen zwei Begriffen kommt man durch neunzig Prozent aller Alterungsarbeiten – an Fels, an Mauern, an Fahrzeugen.

Für Fortgeschrittene · Wassermenge, Abbindefenster, Farbschichtung

Die Wassermenge ist ein Werkzeug, nicht ein Rezept. Drei Teile Pulver auf einen Teil Wasser ist der Ausgangspunkt des Herstellers. Etwas mehr Wasser gibt eine Masse, die sich mit dem Pinsel als dünne Haut über Schaum ziehen lässt; etwas weniger eine, die als Vorsprung stehenbleibt. Beides am selben Stück einzusetzen ist normal – nur nicht in derselben Mischung.

Das Abbindefenster planen. Rund 30 Minuten Verarbeitungszeit, Abbindebeginn in den ersten etwa zwei Stunden. Wer eine große Wand baut, arbeitet abschnittweise: eine Portion auftragen und sofort modellieren, während sie anzieht die nächste ansetzen, und immer nur im frisch aufgetragenen Abschnitt strukturieren. So ist man nie im Zeitdruck. Angezogene, aber noch nicht harte Stellen lassen sich zusätzlich aufreißen – das gibt sehr glaubwürdige Kanten.

Zwei Drybrush-Töne statt einem. Erst ein mittlerer Ton flächig auf die Kanten, dann ein deutlich hellerer nur noch auf die obersten Grate. Das erzeugt drei Helligkeitsstufen – Fuge, Kante, Grat – und ist der Unterschied zwischen „ordentlich\" und „echt\".

Farbtemperatur prüfen. Modellfels wird fast immer zu warm. Ein Hauch eines kühlen, grauen Tons als letzter, extrem dünner Drybrush-Durchgang zieht das Ganze zurück. Genau das prüft die Probe im echten Gras.

Vorbildfoto vor Farbwahl. Die Gesteinsfarbe ist regional. Ein Foto aus der Gegend, die die Anlage darstellt, entscheidet die Palette schneller und besser als jede Empfehlung – auch unsere.

Gut zu wissen

MIFOSHAPE direkt auf glattes Styrodur zu ziehen, ohne Basisschicht, ist die häufigste Ursache für später abplatzende Felspartien. Der Verband dazwischen ist kein optionaler Zwischenschritt, sondern der Verbund.

Modellierpulver ist ein Pulver – beim Abfüllen und Anmischen entsteht Staub. Nicht ins Gesicht mischen, Becher am Boden ansetzen, und angebrochene Beutel trocken und gut verschlossen lagern; geöffnet sind sie so mindestens ein halbes Jahr haltbar. Reste gehören nicht in den Abfluss, sondern angetrocknet in den Restmüll.

Drei Fehler, die wir immer wieder sehen

1 · Hell grundieren und dann dunkel nacharbeiten

Die Reihenfolge ist umgekehrt: dunkel grundieren, hell aufhellen. Wer hell anfängt, muss die Schatten von Hand malen – und Schatten von Hand sehen aus wie gemalte Schatten.

2 · Erst aushärten lassen und dann Struktur machen wollen

Ausgehärtet lässt sich nur noch schneiden, und geschnittene Kerben verlaufen gleichmäßig und in derselben Tiefe – Gestein tut das nicht. Die Struktur gehört in dieselbe Arbeit wie das Auftragen, mit dem Spachtel in die weiche Masse. Das kostet keine Extrazeit und ist der größte Einzelunterschied im Ergebnis.

3 · Zu viel Drybrush

Ab einem bestimmten Punkt kippt der Fels von plastisch nach kreidig, und zurück geht es nur mit einem neuen dunklen Durchgang. Deshalb: dünn, mehrfach, und zwischendurch aus Entfernung schauen.

Was du dafür brauchst

Vier Positionen. Verband und Pulver reichen für mehrere Felspartien – die Rolle MIFOSHELL allein für sechs laufende Meter.

Position Wofür Preis
Scape Supplies 100002 MIFOSHELL
Gipsgetränkter Modellierverband, 20 × 600 cm · N11318
Schritt 2, tragfähige Basisschicht und Verbund 14,99 €
Scape Supplies 100001 MIFOSHAPE
Modellierpulver, 1,5 kg · N11317
Schritte 3 und 4, Deckschicht und Felsstruktur 19,99 €
Scape Supplies 205001
Flexibler Modellierbecher
Anmischen – Reste lassen sich herausdrücken 2,99 €
AK Interactive AK8020
Wüstensand / Desert Sand, 250 ml
Drybrush 9,50 €
Zusammen reicht für mehrere Felspartien 47,47 €

Dazu der dunkle Grundton aus Schritt 6: jede matte Farbe in gedämpftem Grau-Braun oder Grau-Grün, gern eine Restfarbe. Wichtig ist matt, nicht die Marke. Wer den Ton auch zum Wash verdünnen will, nimmt gleich etwas mehr davon.

Dazu aus der Werkstatt: ein flacher Pinsel mit kurzen, festen Borsten fürs Drybrush (ein alter ist besser als ein neuer), ein Spachtel oder Palettenmesser zum Modellieren, ein Skalpell für feine Fugen, ein Tuch zum Ausstreichen des Pinsels, Reste Hartschaum als Kern.

Häufige Fragen

Kann ich stattdessen Gips nehmen?
Die Basisschicht ist ohnehin gipsgetränkt – darum geht es hier nicht. Die Frage betrifft die Deckschicht, und da hat reiner Gips zwei Nachteile: Er ist deutlich schwerer, was bei Modulen zählt, und er lässt sich kaum kontrolliert modellieren, weil er sehr schnell von weich nach hart springt. Ein leichtes Modellierpulver mit rund einer halben Stunde Verarbeitungszeit ist an dieser Stelle nicht Luxus, sondern die Voraussetzung für die Technik.
Brauche ich Felsformen zum Abgießen?
Nein – und für den Anfang sind sie sogar hinderlich. Eine Form gibt immer dieselbe Struktur, und wiederholte Strukturen fällt das Auge sofort auf. Frei aufgebauter Fels ist unregelmäßig, und Unregelmäßigkeit ist hier der ganze Punkt.
Wie viel Pulver brauche ich für eine Felswand?
Das hängt davon ab, ob die Masse als dünne Haut über einem Schaumkern liegt oder die Form selbst bildet – der Unterschied ist groß. Verlässliche Zahlen bekommst du nur am eigenen Objekt: erste Portion abwiegen, verarbeitete Fläche messen, hochrechnen. Wir tragen unsere Messwerte nach, sobald wir eine Serie durchhaben.
Mein Fels sieht flach aus, obwohl die Struktur da ist.
Dann fehlt der Helligkeitsunterschied, nicht die Form. Entweder war der Grundton zu hell, oder das Drybrush zu zaghaft. Ein zweiter dunkler Durchgang in die Fugen und danach ein hellerer nur auf die Grate löst das fast immer.
Geht das auch direkt auf der Anlage statt auf einem Sockel?
Ja, aber übe es einmal auf einem Stück Hartschaum in der Größe einer Postkarte. Auf dem Probestück lernst du das Abbindefenster und die Drybrush-Dosierung in einer Stunde – auf der Anlage kostet dieselbe Erfahrung deutlich mehr.

Einen Schritt zurück →

Vom Brett zur Trasse – das Gelände, in das der Fels eingebunden wird.

Ich will tiefer →

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Welches Gestein passt zu deiner Gegend?

Schreib uns, welche Landschaft die Anlage darstellt – wir sagen dir, welcher Gesteinstyp dort vorkommt und mit welchen Farbtönen wir ihn bauen würden. Wer es lieber einmal in der Hand gehabt haben will: In unseren Seminaren geht jeder mit einem eigenen Werkstück nach Hause.

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Porträt
Ferdi

Ferdi

Baut bei BraucheModellbahn die Anlagen und Dioramen – und probiert die Materialien vorher aus, die wir verkaufen.

Entstanden am 27. und 29.05.2026 in unserer Werkstatt · veröffentlicht am 07.09.2026